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Was ist ein ATV?

Ferien

ATV bedeutet: All Terrain Vehicle – Geländefahrzeug.

Diese Fahrzeuge sind mit vier Rädern oder vier Gleisketten ausgestattet und besonders für Fahrten im Gelände geeignet. Durch ihren Allradantrieb kommen sie auch in unwegsamen Gegenden an ihr Ziel. Sie werden daher gern als Arbeitsfahrzeuge verwendet, beispielsweise bei der Bergrettung, beim Militär oder im Forst. Gelenkt wird ein ATV über eine Lenkstange und der Fahrersitz ist ein sattelförmiger Mittelsitz für bis zu zwei Personen.  Die Lenkung der ATVs erfolgt über eine Lenkstange, häufig wird dieses Geländefahrzeug zum leichteren Lenken mit einer Servolenkung ausgestattet. Die Vorteile der solchen elektronischen Servolenkung sind bei den schweren ATVs schon im normalen Betrieb spürbar. Wenn das ATV allerdings mit einem Raupenfahrwerk ausgestattet wird ist der Vorteil noch deutlich spürbarer, da ohne die Lenkhilfe durch den hohen Rollwiderstand der Raupen hohe Lenkkräfte vom Fahrer aufzubringen sind.

 
Die Führung der Vorderräder erfolgt an den Doppelquerlenkern (A-Arms). Bei den allradgetrieben ATVs wird zusätzlich ein sperrbares Differenzialgetriebe eingebaut. Beim ATV setzt sich inzwischen eine Einzelradaufhängung mit Doppelquerlenkern an der Hinterachse durch, wobei Sperrdifferentialgetriebe an der Hinterachse noch die Ausnahmen sind.
 
All Terrain Vehicle sind in der Regel mit grobstolligen Ballonreifen ausgestattet. Bei ATVs mit groß dimensionierten Reifen mit geringem Reifenfülldruck ist der Druck des Reifens auf den Untergrund geringer als beim typischen Quad wodurch der Reifenabrieb bei Kurvenfahrten verringert wird. Die Einzelradaufhängung ermöglicht eine stärkere Verschränkung der einzelnen Achsen, was beim Einsatz im anspruchsvollen Gelände oder auf einer Endurostrecke deutliche Vorteile gegenüber einer Starrachse aufweist.
Die Bremsen eines ATV-Fahrzeugs sind in der Regel Scheibenbremsen an der Vorder- und Hinterachse, welche hydraulisch oder mechanisch betätigt werden. In seltenen Fällen werden auch noch Trommelbremsen verbaut, allerdings meist bei sehr einfachen Fahrzeugen. Ein Markenhersteller bietet mit seiner gekapselten Ölbad-Mehrscheibenbremse an der Hinterachse eine Sonderlösung an.
 
Mittels eines Daumengashebels erfolgt die Regulierung der Geschwindigkeit und somit die genaue Gasdosierung. 
 
Seit dem 01. Januar 2006 gilt auf deutschen Straßen Helmpflicht für ATV-Fahrer und Beifahrer, sowie die Pflicht einen zugelassenen Verbandkasten und ein Warndreieck mitzuführen.